Saint-Germain-des-Prés
Willkommen in Saint-Germain-des-Prés, einem der ikonischsten Viertel von Paris! Eingebettet im 6. Arrondissement, atmet dieser Ort Geschichte, Kultur und französischen Charme. Zwischen seinen gepflasterten Gassen, den legendären Cafés und der bohèmehaften Atmosphäre ist Saint-Germain-des-Prés mehr als nur ein Viertel – es ist eine lebendige Legende.
Ob Sie Geschichtsinteressierte, Literaturbegeisterte, Musikliebhaber oder auf der Suche nach einem romantischen Spaziergang sind – dieses Viertel wird Sie verzaubern. Bereit, in das Herz von Saint-Germain einzutauchen? Folgen Sie uns!
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Eine reiche und bewegte Geschichte
Saint-Germain-des-Prés verdankt seinen Namen dem benediktinischen Kloster, das im 6. Jahrhundert vom König Childebert I., Sohn von Chlodwig, gegründet wurde. Damals war das Viertel eine weite Wiese („prés“ auf Französisch) außerhalb der Pariser Stadtmauern. Das Kloster, eines der ältesten Frankreichs, wurde zu einem bedeutenden religiösen und geistigen Zentrum.
Im Laufe der Jahrhunderte urbanisierte sich das Viertel und zog Künstler, Schriftsteller und Philosophen an. Im 17. Jahrhundert wurde es zu einem Zentrum der Aufklärung, mit Persönlichkeiten wie Diderot oder d’Alembert, die seine Salons frequentierten. Später markierte die Französische Revolution einen Wendepunkt: Das Kloster wurde geplündert und in ein Gefängnis, später in eine Manufaktur umgewandelt.
Heute ist die Kirche Saint-Germain-des-Prés (Place Saint-Germain-des-Prés) das letzte Überbleibsel dieses Klosters. Ihr romanischer Glockenturm, einer der ältesten von Paris, thront seit über tausend Jahren über dem Viertel. Ein Muss für Geschichtsinteressierte!
Das goldene Zeitalter nach dem Krieg: Jazz, Literatur und Bohème
Wenn Saint-Germain-des-Prés heute ein Symbol der Pariser Kultur ist, dann vor allem dank seines goldenen Zeitalters in den 1940er–1950er Jahren. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Viertel zum pulsierenden Zentrum des intellektuellen und künstlerischen Lebens.
Die literarischen Cafés haben sich als unverzichtbare Treffpunkte etabliert. Les Deux Magots (6 place Saint-Germain-des-Prés) und das Café de Flore (172 boulevard Saint-Germain) empfingen die größten Geister der damaligen Zeit: Jean-Paul Sartre, Simone de Beauvoir, Albert Camus, Boris Vian… Hier diskutierte man über Existentialismus, Philosophie und Literatur bei einer Tasse Kaffee oder einem Glas Wein.
Diese Cafés, die noch heute in Betrieb sind, haben ihren alten Charme bewahrt. Ihre Terrassen sind perfekte Orte, um das Pariser Leben zu beobachten und sich die hitzigen Debatten vorzustellen, die hier vor 70 Jahren stattfanden.
Doch Saint-Germain-des-Prés ist auch die Wiege des französischen Jazz. In den Kellern des Viertels, wie im (heute nicht mehr existierenden) Club Saint-Germain, revolutionierten Musiker wie Django Reinhardt, Sidney Bechet oder Boris Vian (der auch Trompeter war) die Musikszene. Der Caveau de la Huchette (5 rue de la Huchette), obwohl im 5. Arrondissement gelegen, pflegt diese Jazztradition weiter.
Ein Viertel, in dem die Kultur regiert
Saint-Germain-des-Prés ist ein wahrer Freilichtmuseum. Zwischen seinen Kunstgalerien, historischen Buchhandlungen und Denkmälern erzählt jede Straßenecke eine Geschichte.
Zu den kulturellen Highlights gehören:
Das Musée national Eugène-Delacroix (6 rue de Furstenberg): In der ehemaligen Wohnung des romantischen Malers beherbergt das Museum eine Sammlung seiner Werke sowie sein Atelier.
Die Buchhandlung Shakespeare and Company (37 rue de la Bûcherie, an der Grenze des Viertels): Obwohl sie technisch gesehen im 5. Arrondissement liegt, ist diese legendäre Buchhandlung, 1951 gegründet, von Schriftstellern wie Ernest Hemingway oder James Joyce besucht worden.
Die École nationale supérieure des Beaux-Arts (14 rue Bonaparte): Die 1648 gegründete Institution hat Generationen von Künstlern ausgebildet, darunter Monet, Degas oder Seurat.
Verpassen Sie nicht, durch die Fußgängerzonen wie die rue de Buci oder die rue de Seine zu schlendern, wo sich Kunstgalerien, Vintage-Läden und Handwerksateliers aneinanderreihen.
Die Kirche Saint-Germain-des-Prés: ein mittelalterliches Juwel
Wenn man über Saint-Germain spricht, darf man ihre namensgebende Kirche nicht unerwähnt lassen. Als historisches Denkmal klassifiziert, ist sie die älteste Kirche von Paris. Ihr romanischer Glockenturm aus dem 11. Jahrhundert und ihre geschnitzten Kapitelle zeugen von ihrer glanzvollen Vergangenheit.
Im Inneren bewundern Sie die Fresken aus dem 19. Jahrhundert von Hippolyte Flandrin sowie die Buntglasfenster, die das Bauwerk in mystisches Licht tauchen. Die Kirche beherbergt zudem die Gräber mehrerer merowingischer Könige, darunter das von Childebert I..
Tipp: Besuchen Sie sie unter der Woche, wenn die Gottesdienste seltener sind, um ihre Ruhe in vollen Zügen genießen zu können.
Die Pont des Arts und die Seine: ein romantischer Spaziergang
Nur wenige Schritte von Saint-Germain-des-Prés entfernt bietet die Pont des Arts einen der schönsten Ausblicke auf Paris. Die 1804 unter Napoleon I. erbaute Fußgängerbrücke verbindet das Louvre-Museum mit dem Institut de France. Berühmt war sie für ihre Liebesvorhängeschlösser, die jedoch 2015 aus Sicherheitsgründen entfernt wurden.
Bei einem Spaziergang entlang der Seineufer entdecken Sie Bücherstände und antike Buchhandlungen, wie die Librairie de l’Abbaye (29 rue de l’Abbaye), die sich auf seltene und alte Bücher spezialisiert hat.
Abends erstrahlt das Viertel im Lichterglanz und wirkt wie eine Postkartenansicht. Ein nächtlicher Spaziergang entlang der Seine ist für jeden Paris-Besucher ein Muss.
Mode und Shopping: Pariser Eleganz
Saint-Germain-des-Prés ist auch ein Shopping-Paradies, in dem sich Luxusgeschäfte, unabhängige Designer und historische Marken vereinen. Die Rue de Rennes und der Boulevard Saint-Germain beherbergen die großen Marken, während die kleinen Gassen versteckte Schätze verbergen.
Zu den unverzichtbaren Adressen gehören:
La Maison de la Truffe (19 place des Vosges): für Feinschmecker.
L’Écume des Pages (174 boulevard Saint-Germain): eine Buchhandlung mit ausgewählter Auswahl.
Merci (111 boulevard Beaumarchais): ein Concept-Store für Mode, Deko und Café.
Les Comptoirs de Saint-Germain (4 rue Lobineau): für leckere Souvenirs.
Modebegeisterte sollten die Boutiquen der pariser Designer wie Isabel Marant oder Sonia Rykiel nicht verpassen, die die Geschichte des Viertels geprägt haben.
Theater, Kino und Nachtleben
Saint-Germain-des-Prés ist zudem ein Viertel, in dem das kulturelle Leben nach Einbruch der Dunkelheit pulsiert. Zahlreiche Theater und Veranstaltungsorte bereichern die Pariser Abende:
Le Théâtre de l’Odéon (place de l’Odéon): eines der sechs Nationaltheater, mit einem vielseitigen Programm von Klassik bis Zeitgenössischem.
Le Lucernaire (53 rue Notre-Dame-des-Champs): ein Ort für Autorenkino und lebendige Shows.
Le Théâtre du Vieux-Colombier (21 rue du Vieux-Colombier): ein intimer Saal der Comédie-Française.
Für Filmfans ist das MK2 Odéon (7 quai des Grands-Augustins) ein Muss. Das Kino zeigt Independentfilme und organisiert oft Begegnungen mit Regisseuren.
Saint-Germain-des-Prés in Literatur, Film und Musik
Das Viertel hat Hunderte von Werken inspiriert und ist zu einer eigenen Figur in der Popkultur geworden. In der Literatur machte Boris Vian es zum Schauplatz seines Romans L’Écume des jours, während Ernest Hemingway in Paris est une fête seine nächtlichen Streifzüge durch das Viertel beschreibt.
Im Kino taucht Saint-Germain-des-Prés in Filmen wie Die Liebenden von Pont-Neuf (1991) von Leos Carax oder Midnight in Paris (2011) von Woody Allen auf. Letzterer ehrt das goldene Zeitalter des Viertels mit einer unvergesslichen Szene im Café de Flore.
In der Musik besingt Charles Trenet Ménilmontant, doch Juliette Gréco, die „Muse von Saint-Germain“, verkörpert am besten den Geist des Viertels. Ihre Lieder wie Sous le ciel de Paris hallen noch heute durch die gepflasterten Gassen.
Warum ist Saint-Germain-des-Prés ein Muss?
Saint-Germain-des-Prés ist weit mehr als nur ein Stadtviertel: Es ist ein Symbol der Pariser Kultur, ein Ort, an dem Geschichte, Literatur, Musik und Mode aufeinandertreffen. Das macht es so einzigartig:
Sein historisches Erbe, mit der Kirche Saint-Germain-des-Prés und ihren geschichtsträchtigen Gassen.
Seine zentrale Rolle im intellektuellen Leben, mit seinen literarischen Cafés und philosophischen Debatten.
Seine bohème und künstlerische Atmosphäre, die noch heute Kreative und Träumer anzieht.
Seine Nähe zur Seine, für unvergessliche romantische Spaziergänge.
Sein Mix aus Tradition und Moderne, zwischen Luxusboutiquen und alten Buchhandlungen.
Egal, ob Sie einen Tag oder eine Woche dort verbringen – Saint-Germain-des-Prés wird Ihnen unvergessliche Erinnerungen bescheren. Also, bereit, durch seine Straßen zu schlendern und sich von seiner verführerischen Atmosphäre verzaubern zu lassen?
Praktische Tipps für Ihren Besuch in Saint-Germain-des-Prés
Damit Sie Ihren Aufenthalt in vollen Zügen genießen können, hier ein paar Tipps:
Wann ist die beste Zeit? Das Viertel ist das ganze Jahr über angenehm, aber Frühling und Herbst eignen sich ideal für ein entspanntes Sitzen in Straßencafés.
Wie kommt man hin? Metro: Linien 4 (Saint-Germain-des-Prés) und 10 (Mabillon). Bus: Linien 39, 63