Weihnachten in Frankreich: Traditionen, die Christmette und die festlichen Festmähler

christmas-creche-de-noel-paris

Weihnachten in Frankreich: mehr als nur ein Fest

Warum Weihnachten in Frankreich wie ein Märchen wirkt

Weihnachten in Frankreich: stellen Sie sich vor, wie Sie an der Seine entlangschlendern, wo das funkelnde Lichtermeer sich im Wasser spiegelt, der Duft von gerösteten Maronen und Glühwein die Luft erfüllt, während die majestätischen Fassaden der Pariser Gebäude in glitzernden Dekorationen erstrahlen. Weihnachten in Frankreich – und besonders in Paris – ist eine magische Mischung aus uralten Traditionen, religiöser Hingabe und köstlichen Festmahlen.

Im Gegensatz zur hektischen Kommerzialisierung in manchen Ländern feiert Frankreich Weihnachten (Noël) mit einer fast zeitlosen Eleganz. Familien versammeln sich zu ausgedehnten Mahlzeiten, die sich über Stunden hinziehen, in den Kirchen erklingen jahrhundertealte Gesänge zur Christmette, und die Straßen verwandeln sich in märchenhafte Winterlandschaften. Wenn Sie die Feiertage in Paris oder anderswo in Frankreich verbringen möchten, bereiten Sie sich auf ein Erlebnis vor, das gleichermaßen heilig und festlich ist.

In diesem Ratgeber werden wir folgende Themen behandeln:

  • Die einzigartigen Weihnachtsbräuche in Frankreich, die Sie nirgendwo sonst finden
  • Warum die Mitternachtsmesse in Paris ein spirituelles und kulturelles Muss ist
  • Was ein traditionelles französisches Weihnachtsessen bietet (Spoiler: Es ist ein mehrgängiges Festmahl)
  • Die besten Weihnachtsmärkte und Veranstaltungen in Paris im Jahr 2025
  • Wo Sie die schönsten Weihnachtsbeleuchtungen und -dekorationen bewundern können

Die Seele von Weihnachten in Frankreich: Familie, Glaube und Gastronomie

Weihnachtsbeleuchtete Stecknadel

Weihnachten in Frankreich ruht auf drei Säulen: Familie, Religion und Gastronomie. Auch wenn sich die modernen Feierlichkeiten weiterentwickelt haben, reichen viele Traditionen Jahrhunderte zurück und verbinden heidnische Rituale mit christlichen Bräuchen.

1. Die Weihnachtskrippe

Kein französischer Haushalt oder keine Kirche ist komplett ohne eine Weihnachtskrippe. Im Gegensatz zu den einfachen Krippendarstellungen in einigen Ländern sind die französischen Krippen oft sehr aufwendig gestaltet, manchmal sogar als ganze Dörfer mit winzigen Figuren (den Santons), die das tägliche Leben in der Provence darstellen.

  • In der Provence ist es Tradition, 55 Santons aufzustellen, von denen jeder einen anderen Beruf symbolisiert (der Bäcker, der Fischhändler, der Bürgermeister).
  • In Paris zeigen Kirchen wie Notre-Dame und Saint-Sulpice atemberaubende Krippen, die für die Öffentlichkeit zugänglich sind.
  • Manche Familien fügen erst am Heiligabend einen kleinen Esel oder einen Ochsen hinzu, die die Ankunft Jesu symbolisieren.

2. Der Adventskalender und der Adventskranz

Der Adventskalender ist eine sehr beliebte Tradition, besonders bei Kindern. Im Gegensatz zu klassischen Kalendern bieten viele französische Versionen kleine Spielzeuge, Schönheitsprodukte oder sogar Wein für Erwachsene.

Der Adventskranz ist eine weitere unverzichtbare Dekoration, bestehend aus Tannenzweigen und geschmückt mit vier Kerzen – an jedem Sonntag vor Weihnachten wird eine weitere angezündet.

3. Weihnachtsmann vs. Jesuskind: Wer bringt die Geschenke?

In Frankreich bringt der Weihnachtsmann die Geschenke in der Nacht vor Weihnachten, doch in manchen Regionen – vor allem im Osten – ist es der Nikolaus (gefeiert am 6. Dezember), der diese Aufgabe übernimmt.

Traditionell war es jedoch das Jesuskind, das die Geschenke bringen sollte, weshalb einige Familien die Gaben erst unter den Weihnachtsbaum legen, nachdem sie von der Mitternachtsmesse zurückgekehrt sind.

Die Mitternachtsmesse in Paris: Ein einzigartiges spirituelles Erlebnis

Für viele französische Katholiken ist die Mitternachtsmesse der Höhepunkt von Weihnachten. Selbst wenn man nicht gläubig ist, lohnt es sich, sie in Paris zu erleben – die Architektur, die Musik und die Atmosphäre sind unvergesslich.

Wo kann man 2024 in Paris die Mitternachtsmesse besuchen?

Hier sind die bekanntesten Kirchen für die Mitternachtsmesse mit ihren Besonderheiten:

1. Kathedrale Notre-Dame de Paris

  • Warum dorthin? Obwohl die Kathedrale Notre-Dame nach dem Brand von 2019 noch restauriert wird, bleibt sie das spirituelle Herz von Paris. Die Mitternachtsmesse ist hier ein historisches Ereignis, das oft landesweit übertragen wird.
  • Was Sie erwartet: ein großer Chor, Weihrauch und eine Predigt auf Französisch (manche Kirchen bieten auch englischsprachige Hefte an).
  • Tipp: Kommen Sie mindestens 1,5 Stunden vorher – die Plätze sind schnell vergeben!
notre-dame-de-paris-midmight-mass

2. Basilika Sacré-Cœur (Montmartre)

  • Was Sie erwartet: Die Basilika Sacré-Cœur von Montmartre bietet eine intimere und lokalere Atmosphäre als Notre-Dame. Ihr Standort in der Höhe verstärkt die Magie des Ereignisses.

3. Église de la Madeleine

  • Warum hin? Diese neoklassizistische Kirche La Madeleine, die einem griechischen Tempel ähnelt, beherbergt eine der musikalischsten Christmette, mit vollem Orchester und professionellem Chor.
  • Was Sie erwartet: Klassische Stücke wie Bachs *Weihnachtsoratorium*, begleitet von traditionellen französischen Weihnachtsliedern.

4. Saint-Eustache (nahe den Halles)

  • Warum hin? Die Kirche Saint-Eustache ist ein verstecktes Juwel mit herausragender Akustik und bietet oft Weihnachtskonzerte, die Jazz und Tradition verbinden.
  • Was Sie erwartet: Eine Mischung aus Klassik und Moderne, die auch jüngere Besucher begeistert.

5. Amerikanische Kirche in Paris (anglikanisch/episkopal)

  • Warum dorthin? Wenn Sie einen Gottesdienst auf Englisch bevorzugen, ist die Amerikanische Kirche in Paris eine protestantische Kirche, die ein weihnachtliches Erlebnis bietet, das sowohl vertraut als auch typisch französisch ist.
  • Was Sie erwarten können: Lieder wie „Stille Nacht“ auf Französisch und Englisch, gefolgt von Glühwein und Gesprächen.

Kleidung und Etikette-Tipps

  • Kleidung: Ein eleganter, lässiger Stil reicht aus (vermeiden Sie Shorts und Flip-Flops), aber viele Pariser kleiden sich besonders sorgfältig – denken Sie an dunkle Mäntel, Schals und elegante Stiefel.
  • Ankunft: Die Türen öffnen 30 bis 60 Minuten vorher, aber die Schlangen bilden sich schon viel früher.
  • Während des Gottesdienstes:
    • Stehen Sie auf, wenn andere aufstehen, knien Sie, wenn Sie möchten (nicht verpflichtend).
    • Schalten Sie Ihr Handy aus – es ist ein heiliger Moment.
    • Wenn Sie kein Französisch sprechen, folgen Sie dem Ablauf des Gottesdienstes (oft vor Ort verfügbar).
  • Nach der Messe: Viele Kirchen servieren draußen Glühwein oder heiße Schokolade.

Das französische Weihnachtsessen: Ein mehrgängiges Festmahl

Wenn die Franzosen eines ernst nehmen, dann ist es das Essen – und Weihnachten ist der kulinarische Höhepunkt. Im Gegensatz zu einem einfachen „Weihnachtsessen“ feiern die Franzosen mit dem Réveillon, einem späten Mahl nach der Mitternachtsmesse, das sich bis in die frühen Morgenstunden hinziehen kann.

Hier ist, wie ein traditionelles französisches Weihnachtsmenü von der Vorspeise bis zum Dessert aussieht:

Weihnachten im Familienkreis

1. Aperitif: Der festliche Auftakt

Ein französisches Menü ohne einen Aperitif ist undenkbar – ein Moment des Genusses mit Getränken und kleinen Häppchen, um den Appetit anzuregen.

  • Getränke:
    • Champagner (die einzige akzeptable Wahl für einen Toast – Prost!)
    • Kir Royal (Cassislikör + Champagner)
    • Pineau des Charentes (ein süßer, likörartiger Wein)
  • Kleine Snacks:
    • Foie gras auf Brioche-Toast
    • Blinis mit Räucherlachs
    • Eingelegte Oliven und Nüsse
    • Mini-Quiches Lorraine

2. Vorspeise: Die Extravaganz der Meeresfrüchte

Französische Weihnachtsvorspeisen setzen oft auf Meeresfrüchte, ein Symbol für Luxus und Fülle.

  • Austern: Roh serviert mit Zitrone und Schalottenessig.
  • Burgunder Schnecken: Schnecken in Knoblauch-Petersilien-Butter (ein Muss für Abenteurer).
  • Jakobsmuscheln: Jakobsmuscheln in einer cremigen Weißweinsauce.
  • Räucherlachs: Oft begleitet von frischer Dill-Sahne.

3. Hauptgericht: Der Star des Menüs

Das Hauptgericht variiert je nach Region, aber hier sind die bekanntesten:

  • Kapaun: Ein kastrierter Hahn (ja, wirklich) gebraten mit Maronen und Kräutern. Zart und reichhaltig, der Vogel ist der klassische Weihnachtsbraten.
  • Truthahn mit Maronen: Eine häufigere Alternative, gefüllt mit Maronen, Würstchen und Kräutern.
  • Weihnachtsbrot: Moment mal, ist das nicht ein Dessert? Traditionell wurden in manchen Regionen **ein echter Eichenholzscheit** als Hauptgericht serviert, doch heute lebt der Name im berühmten Dessert weiter.
  • Wild: In ländlichen Gegenden kann man **Hirsch, Wildschwein** oder Fasan genießen.

4. Käse: Warum nicht?

Kein französisches Menü wäre vollständig ohne Käse. Ein Weihnachtskäsebrett könnte enthalten:

  • Brie de Meaux (cremig und buttrig)
  • Roquefort (kräftiger Blauschimmelkäse)
  • Comté (nussig, gereift)
  • Ziegenkäse (oft als Laib serviert)
  • Camembert (besonders wenn er aus der Normandie stammt)

Dazu passen **Walnüsse, Feigenmarmelade und eine frische Baguette**.

5. Dessert: Der große Finale

Die französischen Weihnachtsdesserts sind **prächtig, symbolträchtig und instagramtauglich**.

  • Weihnachtsbiskuitrolle: Der unverzichtbare Star – ein gerollter Kuchen mit Schokoladen-Buttercreme gefüllt, verziert, um einen Baumstamm nachzuahmen. Die Geschmacksrichtungen reichen von klassischer Schokolade über Marone, Praliné bis hin zu exotischen Früchten.
  • Mendiants: Scheiben aus Schokolade, garniert mit Trockenfrüchten und Nüssen, die die vier monastischen Orden symbolisieren (Rosinen für die Dominikaner, Feigen für die Franziskaner, Mandeln für die Karmeliter, Haselnüsse für die Augustiner).
  • Lebkuchen: Oft in Form von kleinen Häusern oder Figuren gestaltet.
  • Calissons d’Aix: Süßigkeiten aus Mandelpaste und kandierten Früchten, ursprünglich aus der Provence.
  • Dreizehn Desserts (provenzalische Tradition): Eine symbolische Auswahl mit Datteln (Nahrung Christi), Nougat (Glücksbringer) und Fougasse (Brot).

6. Digestif: Der perfekte Vorwand, um den Abend zu verlängern

Nach einem solchen Festmahl nippen die Franzosen an einem **„Digestif“**, um die Verdauung zu fördern (und die Feierlichkeiten zu verlängern).

  • Cognac oder Armagnac (Branntwein)
  • Grand Marnier (Orangenlikör)
  • Chartreuse (Kräuterlikör)
  • Williamsbirne (Birnenbranntwein)

Die Weihnachtsmärkte in Paris: Wo man einkaufen, essen und die Magie auf sich wirken lassen kann

Die **Weihnachtsmärkte in Paris** sind kleiner als die in Deutschland, aber sie strahlen **lokalen Charme, Handwerkskunst und unwiderstehliche Leckereien** aus. Hier sind ihre Standorte im Jahr 2024:

1. Weihnachtsmarkt der Tuilerien

Tuileries-christmas-garden-general-view
  • Wo? Avenue des Champs-Élysées (zwischen dem Platz der Concorde und dem Jardin des Tuileries)
  • Warum lohnt es sich dort hinzugehen?
  • Der markanteste Markt mit über 200 Holzbuden, einem Riesenrad und funkelnden Lichterketten. Zu den Highlights gehören:
    • Der Glühwein (gewürzter heißer Wein) der elsässischen Händler
    • Die Tartiflette (Kartoffel-Käse-Gratin) in einem hohlen Brotlaib
    • Handgefertigte Krippenfiguren (Santons)
    • Tipp: Besuchen Sie nach 19 Uhr, wenn die Lichter voll erstrahlen, aber meiden Sie die Wochenenden, wenn Sie Menschenmassen meiden möchten.

    2. Weihnachtsmarkt La Défense

    • Wo? Vorplatz von La Défense (direkt außerhalb von Paris, nahe dem Grande Arche)
    • Warum hin? Einer der größten Märkte der Region mit 350 Ständen, einer Eisbahn und einem riesigen Weihnachtsbaum.

    Nicht verpassen:

    • Die Bredele (elsässische Weihnachtskekse)
    • Die Raclette (Kartoffeln mit geschmolzenem Käse überbacken)
    • Selbstgemachte Foie Gras
    • Bonus: Kostenlose Lichtshows, die auf die Grande Arche projiziert werden.

    3. Weihnachtsmarkt von Saint-Germain-des-Prés

    • Wo? Platz Saint-Germain-des-Prés (6. Arrondissement)
    • Warum hin? Ein schicker und hochwertiger Markt mit feinen Köstlichkeiten und raffiniertem Kunsthandwerk.
    • Nicht verpassen:
      • Mit Trüffel aromatisierte Produkte (Öle, Honig, Foie Gras)
      • Makronen von Ladurée (saisonale Sorten wie Marone oder würzige Orange)
      • Heiße Schokolade von Angelina
      • Tipp: Kombinieren Sie Ihren Besuch mit einem Abstecher in den **Jardin du Luxembourg**, der einen eigenen kleinen Markt beherbergt.

    4. Weihnachtsmarkt in der Elsass-Region (Gare de l’Est)

    • Wo? Im Bahnhof Gare de l’Est
    • Warum hin? Ein Tauchgang in die elsässische Kultur mitten in Paris – mit originalen Bredele, Flammkuchen und Rieslingwein.
    • Nicht verpassen:
      • Den Flammkuchen (dünner Teig mit Crème fraîche, Zwiebeln und Speck)
      • Den Mannala (süßes Hefegebäck in Männerform)
      • Das elsässische Bier (Kronenbourg 1664 vom Fass)
      • Bonus: Der **Art-déco**-Charme des Bahnhofs macht ihn zu einem wunderschönen Rahmen.

    5. Weihnachtsmarkt von Montmartre (Place des Abbesses)

    • Wo? Place des Abbesses (18. Arrondissement)
    • Warum hin? Ein bohemienhaftes, künstlerisches Flair mit handgefertigtem Schmuck, Gemälden und Vintage-Funden.
    • Nicht verpassen:
      • Crêpes mit Nutella und Grand Marnier
      • Glühmost (gewürzter Apfelwein)
      • Selbstgemachte Marmeladen und Chutneys
      • Tipp: Steigen Sie anschließend zur Sacré-Cœur-Kirche hinauf für einen Panoramablick über das nächtliche Paris.

    6. Weihnachtsdorf am Hôtel de Ville

    • Wo? Vor dem Hôtel de Ville in Paris
    • Warum hin? Ein Familienmarkt mit Eisbahn, Workshops und einer großen Rodelbahn.
    • Nicht verpassen:
      • Wattezucker in Weihnachtsfarben
      • Waffeln mit Schlagsahne
      • Lokale Honige und Gewürze
      • Bonus: Kostenlose Weihnachtskonzerte am Wochenende.

    Paris zu Weihnachten: Die schönsten Lichter und Dekorationen

    Zu Weihnachten glänzt Paris nicht nur – sie strahlt. Von den großen Boulevards bis zu versteckten Höfen schmückt sich die Stadt mit ihrem schönsten Schmuck. Hier sind die Orte, an denen Sie 2025 die schönsten Lichter bewundern können:

    1. Avenue des Champs-Élysées

    • Zu sehen:
      • 1,2 Millionen LED-Lichter, die zwischen den Bäumen hängen und ein sternenklares Gewölbe bilden.
      • Beste Zeit: Von Sonnenuntergang bis 23 Uhr (die Lichter erlöschen um Mitternacht).
      • Bonus: Das Riesenrad auf der Place de la Concorde bietet einen atemberaubenden Blick auf die Lichter.
    Weihnachten in Frankreich: Traditionen, die Christmette und die festlichen Festmähler

    2. Galeries Lafayette & Printemps Haussmann

    • Zu sehen:
      • Galeries Lafayette: Ein riesiger Weihnachtsbaum unter der Kuppel, begleitet von einer kostenlosen Lichtershow alle 30 Minuten (mit musikalischer Untermalung).
      • Printemps: Märchenhafte Schaufenster (das diesjährige Thema soll – den Gerüchten zufolge – „Ein Pariser Wintermärchen“ sein).
      • Tipp: Gehen Sie auf das Dach der Galeries Lafayette (kostenloser Zugang) für eine 360°-Aussicht über Paris.

    3. Le Marais (Rue des Rosiers & Place des Vosges)

    • Zu sehen:
      • Die illuminierten Chanukka- und Weihnachtsdekorationen liegen nebeneinander (Le Marais ist das historische jüdische Viertel).
      • Place des Vosges, geschmückt mit elegante Girlanden und Kerzen.
      • Nicht verpassen: Machen Sie Halt bei L’As du Fallafel, um einen warmen Falafel zu probieren, bevor Sie Ihre Erkundung fortsetzen.

    4. Hôtel de Crillon & Place Vendôme

    • Sehenswert:
      • Luxuriöse Weihnachtsbäume, gestaltet von großen Modehäusern (Chanel, Dior, etc.).
      • Die Säule auf der Place Vendôme, umhüllt von goldenem Licht.
      • Bonus: Die Lobby des Ritz Paris und des Meurice sind wunderschön geschmückt – kommen Sie vorbei und genießen Sie einen festlichen Cocktail.

    5. Disneyland Paris (Für ein märchenhaftes Ausflugsziel)

    • Sehenswert:
      • Das Dornröschen-Schloss, bedeckt mit Schnee und Lichtern.
      • Weihnachtsumzug mit Mickey, Minnie und dem Weihnachtsmann.
      • Sonderfeuerwerk am Heiligabend.
    • Tipp: Reservieren Sie Ihr Abendessen im Walt’s (ein amerikanisches Restaurant im Park) für ein festliches Mahl in Begleitung der Figuren.
    • Tickets für Disneyland Paris reservieren

    6. Canal Saint-Martin

    • Zu sehen:
      • Unabhängige Läden mit handgefertigten Dekorationen.
      • Boote auf dem Kanal, die mit Lichterketten beleuchtet sind.
      • Nicht verpassen: Gönnen Sie sich ein heißes Getränk im Café Craft und spazieren Sie an den Ufern entlang.
    • Eine Kreuzfahrt auf dem Canal Saint-Martin buchen

    Silvester in Paris: Wie die Franzosen 2025 feiern

    Während Weihnachten für Familie und Traditionen steht, bedeutet Silvester in Paris Glamour, Feuerwerk und Champagner. So feiern Sie wie ein Einheimischer:

    1. Feuerwerk am Eiffelturm

    Weihnachten in Paris - Feuerwerk
    • Wo: Marsfeld (beste Aussicht) oder Trocadéro.
    • Wann: Punkt Mitternacht (kommen Sie gegen 22 Uhr für einen guten Platz).
    • Tipp: Meiden Sie die Menschenmassen am Trocadéro – versuchen Sie die Bir-Hakeim-Brücke für eine weniger überlaufene Aussicht.

    2. Abendkreuzfahrt auf der Seine

    Weihnachten an der Seine
    • Warum?
    • Eine romantische und unvergessliche Erfahrung, um die Feuerwerke vom Wasser aus zu bewundern. Die besten Anbieter:
  • Menü-Spezialität: Hummer, Trüffelrisotto und eine Flasche Champagner.

3. Rooftop-Partys mit Blick

Für alle, die bis 2025 durchtanzen möchten, veranstalten diese Rooftop-Bars unvergessliche Silvesterpartys:

  • Le Perchoir Marais – stylisch, mit DJ und Open Bar.
  • Hôtel Terrass’’ (Montmartre) – Panoramablick über Paris.
  • Mama Shelter – originell, lustig und preiswert.

4. Das traditionelle französische Silvesterfest

Wer zu Hause bleibt, feiert das französische Silvester (Réveillon de la Saint-Sylvestre) mit:

  • Austern und Kaviar (für Glück)
  • Stopfleber (weil einfach lecker!)
  • Champagner um Mitternacht (mit einem Kuss unter dem Mistelzweig)
  • Weihnachtsbäumchen (oui, encore – sie ist einfach zu gut) in verschiedenen Varianten

Praktische Tipps für einen Paris-Besuch zu Weihnachten

1. Wetter und Kleidung

  • Temperaturen: 2–8°C (35–46°F) – kalt, aber nicht eisig.
  • Mitnehmen:
    • Warme Jacke (Wolle oder Daunen)
    • Schal, Handschuhe und Mütze (der Wind kann scharf sein)
    • Bequeme Schuhe (Pflastersteine + Menschenmassen = Blasen)
    • Zwiebellook (Restaurants und Kirchen sind oft beheizt)

2. Verkehrsmittel

  • U-Bahn/RER: Fährt unter der Woche bis 1:15 Uhr morgens, freitags und samstags bis 2:15 Uhr.
  • Weihnachtstag (25. Dezember): Eingeschränkter Betrieb – aktuelle Fahrpläne unter RATP.fr.
  • Taxis/Uber: Reservieren Sie frühzeitig für Silvester – die Preise explodieren nach Mitternacht.

3. Öffnungszeiten

4. Spartipps

  • Museumspass: Wenn Sie mehrere Sehenswürdigkeiten besuchen, spart Ihnen der Paris Museumspass Zeit und Geld.
  • Kostenloser Eintritt: Viele Kirchen (Notre-Dame, Sacré-Cœur) haben freien Eintritt (Spenden sind willkommen).
  • Happy Hours: Einige Bars bieten Champagner zu reduzierten Preisen vor 20 Uhr an.
  • Picknick: Kaufen Sie Käse, Brot und Wein auf einem lokalen Markt für ein günstiges Festmahl.

5. Sicherheit und Menschenmengen

  • Taschendiebe: Vorsicht in stark frequentierten Zonen – (Champs-Élysées, Metro, Märkte). Nutzen Sie eine Umhängetasche mit Reißverschluss.
  • Betrug: Ignorieren Sie „Unterschriften-Sammler“ oder „Goldringe“ in der Nähe von Touristenattraktionen.
  • Notrufnummer: 112 (gilt für Polizei, Feuerwehr und medizinische Notfälle).

Zum Schluss: Warum Weihnachten in Paris unvergesslich ist

Weihnachten in Paris ist mehr als nur ein Fest – es ist eine sinnliche Explosion im besten Sinne. Die funkelnden Lichter spiegeln sich in der Seine wie verstreute Diamanten. Der Duft von gerösteten Maronen vermischt sich mit der frischen Winterluft. Das Klangbild der Weihnachtslieder dringt aus alten Kirchen. Und der Geschmack der buttrigen Weihnachtsbûche bleibt noch lange nach dem letzten Bissen haften.

Ob Sie Champagner beim Mitternachtsgottesdienst genießen, zwischen den handgefertigten Dekorationen eines Weihnachtsmarktes schlendern oder einfach durch die Kopfsteinpflastergassen mit einem warmen Schokoladencroissant schlendern – Weihnachten in Paris ist ein einzigartiges Erlebnis.

Wann also sollten Sie Ihre Reise buchen?


Anfang Dezember: Weniger los, festliche Stimmung macht sich breit.
Weihnachtswoche (20. bis 26. Dezember): Magie auf dem Höhepunkt (aber mehr besucht).
Silvester: Für das Feuerwerk und den Glamour.

Egal, für welche Zeit man sich entscheidet – eines ist sicher: Paris zu Weihnachten wird Ihnen das Herz stehlen.

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!