Nespresso Opera Shop – Chic und entspannt gegenüber der Opéra Garnier
Die Nespresso-Boutique Opéra ist ein Nespresso-Geschäft, das neben anderen hochwertigen Getränken auch qualitativ hochwertigen Kaffee anbietet. Wie die anderen zum Schweizer Nestlé-Konzern gehörenden Nespresso-Filialen befindet sie sich gegenüber der Opéra Garnier, in der Nähe der Kaufhäuser Le Printemps und Galeries Lafayette.
Nespresso, oder Nestlé Nespresso S.A., ist eine Marke, die von Nestlé und Espresso abgeleitet ist.
Sie gehört zur Société des Produits Nestlé und ist auf dem Kapselkaffeemarkt tätig. Das Unternehmen bietet Kaffeemaschinen an, die Aluminiumkapseln verwenden. Der Konzern versucht, sein Geschäftsmodell anzupassen, um besser gegen die Konkurrenz bestehen zu können. Er ist zum Marktführer geworden.
Die Erfindung des Waadtländer Ingenieurs Éric Favre
Die Idee zu Nespresso entstand 1970 bei Nestlé: Der Schweizer Konzern entwickelte ein Konzept für ein geschlossenes und integriertes System, in das eine Kaffeekapsel eingesetzt werden konnte, um einen Espresso zuzubereiten. Die erste patentierte Anwendung geht auf das Jahr 1970 zurück und basiert auf einem von Éric Favre, einem Ingenieur aus dem Kanton Waadt, erfundenen Verfahren.
Ein schwieriger Start
Nespresso verkaufte seine Kapseln zunächst im gewerblichen Bereich (Bars, Hotels, Büros usw.), doch dies erwies sich als Misserfolg: Zwischen 1986 und 1988 stiegen die Verkäufe nicht an, und Nestlé stellte das Projekt infrage. 1988 begannen die Verkäufe schließlich stark zu steigen. 1990 unterzeichnete das Unternehmen seinen ersten Vertrag mit Turmix, einem weiteren Schweizer Unternehmen, für die Produktion der Maschinen. Weitere Verträge folgten mit Krups, Magimix, Alessi, Philips, Siemens, De’Longhi und Sage. Nespresso expandierte in viele Länder.
Werbung als entscheidender Faktor
Im Jahr 2005 engagierte Nespresso George Clooney für eine Werbekampagne, 2008 folgte John Malkovich und 2014 Jean Dujardin. Schließlich schloss sich 2022 Camille Cottin George Clooney und Jean Dujardin in einer neuen Werbekampagne an.
Der endgültige Erfolg
2015 gab Nespresso bei der Eröffnung seiner neuen Fabrik in Romont bekannt, in 63 Ländern mit 432 Filialen vertreten zu sein und mehr als 10.500 Mitarbeiter zu beschäftigen, davon 2.300 in der Schweiz.
2020 erreichte der Umsatz 5,9 Milliarden Schweizer Franken. Laut Le Figaro liegt die Rentabilität des Unternehmens „nahe an den Werten der Luxusindustrie“. 2022 erzielte Nespresso einen Umsatz von 6,5 Milliarden Euro.
Maschinen und Kapseln. Aufgabenverteilung
Das Unternehmen Nespresso vertreibt Maschinen und Kapseln. Die Kapseln werden ausschließlich in Nespresso-Filialen oder per Post verkauft, während die Maschinen lizenziert sind. Nespresso arbeitet mit Eugster und De’Longhi für die Produktion der Maschinen zusammen und mit Turmix, Koenig, Krups, Magimix, Siemens, KitchenAid und Sage für den Vertrieb.
Die Kaffeesorten
Die in den Nespresso-Kapseln enthaltenen Kaffeesorten stammen aus verschiedenen Regionen der Welt. Die Mischungen bestehen aus Robusta- und Arabica-Bohnen in unterschiedlichen Anteilen. 24 Sorten werden ständig an Verbraucher verkauft, 13 für den gewerblichen Bereich. Zudem werden mehrmals im Jahr limitierte Editionen angeboten.
Die Konkurrenz im Griff
Seit 2016 zwang die auf dem Kapselmarkt entstandene Konkurrenz durch den Auslauf der Patente Nespresso dazu, seine Strategie zu überdenken. Mit der Einführung der Vertuo-Linie mit neuen, patentierten Kapseln (und damit geschützten Kapseln) konnte das Unternehmen den Markt für hochwertige Kapseln zurückerobern. Diese Linie ermöglicht die Zubereitung längerer Kaffees.
Allerdings wies LSA im Mai 2013 darauf hin, dass „nach dem Scheitern der zahlreichen juristischen Versuche von Nestlé, seine Patente zu schützen, andere [nach Casino] nun [mit der Produktion kompatibler Kapseln] beginnen“. 2020 wurden Nespresso France, Nestlé Nespresso und Nestlé SA, die Muttergesellschaft, sogar zu einer Zahlung von 500.000 Euro an die Ethical Coffee Company (ECC) wegen unlauteren Wettbewerbs verurteilt.
Allerdings wies LSA im Mai 2013 darauf hin, dass „nach dem Scheitern der zahlreichen gerichtlichen Versuche von Nestlé, seine Patente zu schützen, andere [nach Casino] nun [mit der Produktion kompatibler Kapseln] beginnen“. Nespresso France, Nestlé Nespresso und Nestlé SA, die Muttergesellschaft, wurden 2020 sogar zu einer Zahlung von 500.000 € an die Ethical Coffee Company (ECC) wegen unlauteren Wettbewerbs verurteilt.
Nespresso heute
Das Nespresso-Geschäft an den Champs-Élysées schloss Ende 2019. Im Gegensatz dazu wurde die 2018 eröffnete Nespresso-Boutique Opéra renoviert. Nespresso empfängt seine Kundschaft nun in diesem attraktiven neuen Raum.
2022 erzielte Nespresso einen Umsatz von 6,5 Milliarden Euro.