Lindt-Opéra Schokoladenboutique – ein Paradies für Feinschmecker

Die Lindt-Opéra-Schokoladenboutique hat mit einem neuen Konzept ihre Türen wieder geöffnet – in bester Lage mitten in Paris, direkt gegenüber der Opéra Garnier, nur 150 Meter von der Kirche La Madeleine und dem Place de la Concorde entfernt, und nur 100 Meter von den Kaufhäusern Le Printemps und den Galeries Lafayette am Boulevard Haussmann.

Ein neues Konzept für die Lindt-Opéra-Schokoladenboutique: die Individualisierung

Die Tablothèque bietet eine Auswahl von über 100 Sorten Lindt-Tafeln: von extremer Köstlichkeit bis hin zum feinsten Raffinement. Die Individualisierung steht hier im Mittelpunkt – mit der Möglichkeit, eigene Tafeln und Pralinen aus exklusiven Zutaten zu kreieren und so einzigartige, bisher unbekannte Rezepte zu entdecken!

Der Comptoir du Maître Chocolatier

Hier zeigt sich das Können und die Expertise der Chocolatiers: Besucher können live miterleben, wie ihre exklusiven Kreationen vor ihren Augen entstehen.

L’Atelier Cadeaux

Die Tablothèque bietet eine Auswahl von über 100 Sorten Lindt-Tafeln: von extremer Köstlichkeit bis hin zum feinsten Raffinement.

Die Schokoladentafel der Lindt-Opéra-Boutique

Hier zeigt sich das Können und die Expertise der Chocolatiers: Besucher können live miterleben, wie ihre exklusiven Kreationen vor ihren Augen entstehen.


Die Kakaobohnen in Zahlen
Die vier größten afrikanischen Produzenten (Elfenbeinküste, Ghana, Nigeria und Kamerun) liefern 68 % der weltweiten Kakaoproduktion. Lateinamerika, die ursprüngliche Heimat des Kakaos, folgt an zweiter Stelle. Die Produktion in Asien geht zurück.
In der Saison 2022–2023 produzierte die Branche etwa 116.000 Tonnen weniger als die Kunden nachfragten, bei einer weltweiten Gesamtproduktion von 10 Millionen Tonnen Kakaobohnen. Dies führte zu einem deutlichen Preisanstieg. Hinzu kommt: Wenn nichts gegen die Anpassung des Kakaaanbaus an den Klimawandel unternommen wird, könnte Schokolade bis 2050 aus unseren Regalen verschwinden – zumindest lässt sich das in zahlreichen Artikeln der letzten Jahre nachlesen.
Die größten Importeure von Kakaobohnen sind die Industrieländer des Nordens. Die Niederlande (26,7 %), die USA (13,1 %), Deutschland (12,7 %), Belgien (8,6 %), Malaysia (7 %), Indonesien (5 %) und Frankreich (3,2 %) gehören zu den größten Abnehmern.
Der Anbau von Kakaobäumen

Die idealen Bedingungen für den Anbau von Kakaobäumen sind folgende:

1. Gleichmäßige Wärme – Kakaobäume gedeihen bei hohen Temperaturen zwischen 18 und 32 °C.

2. Ausreichende Niederschläge – Regen ist der wichtigste Klimafaktor für das Wachstum der Kakaobäume.

3. Ausreichender Schatten – Der natürliche Lebensraum des Kakaobaums ist der Amazonas-Regenwald, wo das Blätterdach für eine natürliche Beschattung sorgt.

Schokolade in Zahlen

400 Kakaobohnen werden für die Herstellung von 450 g Schokolade benötigt.

Eine Kakaoschote enthält durchschnittlich 40 Bohnen.

Ein Kakaobaum produziert durchschnittlich 1.000 Kakaobohnen pro Jahr.

1988 übernahm Nestlé Rowntree Mackintosh und wurde damit zum weltweit größten Hersteller von Schokolade und Schokoladenwaren.

Die Lindt-Opéra-Schokoladenboutique: Lindts Platz in der Geschichte der Schokolade

Die ersten Spuren der Verwendung von Kakaobohnen wurden in Santa Ana-La Florida nahe dem Fluss Mayo Chinchipe in Ecuador um 3500 v. Chr. entdeckt.

Als Schokolade erstmals nach Europa kam, hatte sie nichts mit dem Schokolade zu tun, die wir heute kennen. Sie war roh und trocken und schmolz nicht im Mund. Damals wurde sie in flüssiger Form konsumiert. Erst das britische Unternehmen J. S. Fry & Sons verwandelte Schokolade in eine feste Form.

Die Schweizer Familie Sprüngli steigt in die Schokoladenindustrie ein

1845 produzierten David Sprüngli und sein Sohn Rudolf Sprüngli-Ammann die erste feste Schokoladentafel. Der Erfolg stellte sich sofort ein. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts baute David Sprüngli sein Unternehmen aus und machte sich einen Namen.

Rodolphe Lindt, der Erfinder der modernen Schokolade

Doch erst 1879 revolutionierte Rodolphe Lindt die Schokoladenproduktion mit seiner Conchier-Technik. Beim Conchieren handelt es sich um einen entscheidenden Schritt bei der Schokoladenherstellung. Durch kontinuierliches Rühren bei hoher Temperatur werden Aromen verfeinert und die Textur verbessert. So gelang es Lindt, die seidig-glatte Konsistenz zu erzielen, die seine Schokolade von anderen unterscheidet. Doch zuvor hatte er unermüdlich in seiner kleinen Werkstatt gearbeitet – vergeblich. War seine Erfindung das Ergebnis eines Zufalls oder eines genialen Experiments?

An einem Freitagabend verließ Herr Lindt die Fabrik, ohne seine Arbeit zu beenden und ohne den laufenden Schokoladenmischer auszuschalten. Das Gerät lief das ganze Wochenende weiter. Als er am Montag zurückkehrte, entdeckte er, dass sich sein Traum erfüllt hatte: Die Schokolade war flüssig, glänzend und perfekt glatt. Heute wird die bahnbrechende Erfindung von Herrn Lindt in der gesamten Schokoladenindustrie eingesetzt.

Die Begegnung der Familien Sprüngli und Lindt

Erst 1899 trafen die Familien Sprüngli und Lindt aufeinander. Die Familie Sprüngli hatte gerade eine größere Fabrik in Kilchberg-Bendlikon fertiggestellt, wo sich heute der Hauptsitz befindet. In Bern überstieg die Nachfrage nach Rodolphe Lindts cremiger Schokolade bald die Kapazitäten seiner kleinen, veralteten Produktionsanlagen. Als Sprüngli anbot, Lindts Unternehmen für die beeindruckende Summe von 1,5 Millionen Goldfranken – inklusive Personal und Geheimrezept – zu übernehmen, willigte Lindt ein. So entstand Lindt & Sprüngli. Das war vor langer Zeit, im Jahr 1899.

Lindt & Sprüngli heute

Die Lindt & Sprüngli AG ist ein Schokoladenhersteller mit Hauptsitz in Kilchberg im Kanton Zürich, Schweiz.

Im Juli 2014 übernahm Lindt das amerikanische Schokoladenunternehmen Russell Stover für etwa 1,5 Milliarden US-Dollar und erhöhte damit seinen Marktanteil in den USA auf 10 %.

Heute verfügt die Gruppe über eigene Produktionsstandorte in der Schweiz, Deutschland, Frankreich, Italien, den USA und Österreich.