Maison de Tzara, Dichter der Dada-Bewegung, vom Architekten Adolf Loos in seinem puristischen ästhetischen Ideal entworfen
1926 ließ der dadaistische Dichter Tristan Tzara von dem österreichischen Architekten Adolf Loos ein Haus errichten, das seine architektonische Vision verkörpert: Das Wesen moderner Architektur liegt nicht in der Schönheit der einzelnen Elemente eines Gebäudes, sondern in der Reinheit der Formen und den Beziehungen zwischen den Volumen zueinander. Dies zeigt sich im Kontrast zwischen der Leichtigkeit des weißen Obergeschosses, das in einen rechteckigen Quader eingelassen ist, und dem Sockelgeschoss aus Bruchsteinen.
Ein Stück weiter, in der Nr. 13, befindet sich das Haus des Zeichners Poulbot, das er sich nach seinem künstlerischen und finanziellen Erfolg aneignete.