Hôtel de Sully, das Stadtpalais des rechten Arms von Heinrich IV.

Hôtel de Sully, 62 rue Saint-Antoine
Maximilien de Béthune, Herzog von Sully, Großmeister der Artillerie (des Arsenals) und Finanzaufseher Heinrichs IV., kaufte 1634 ein bereits zehn Jahre zuvor errichtetes Stadthaus und ließ es prächtig ausstatten. Durch die Lage der Treppe und den reichen Schmuck ist die Gestaltung des Gebäudes typisch für die Renaissance. Die Flachreliefs an den Fassaden stellen die Elemente und die Jahreszeiten dar. Ende des 18. Jahrhunderts zu Handelszwecken umgenutzt, war das Gebäude durch spätere Anbauten entstellt, die erst kürzlich entfernt wurden. Die Restaurierung erfolgte anhand von Stichen und alten Plänen. Die Caisse nationale des monuments historiques et des Sites hat hier ihren Sitz und organisiert Ausstellungen (www). Die Buchhandlung bietet eine reichhaltige Auswahl an Führern zu Kulturdenkmälern und historischen Bauwerken. Im hinteren Teil des Gartens führt ein Durchgang zur Place des Vosges (Nr. 7): Es handelt sich um die ehemalige Orangerie, die Sully errichten ließ (siehe Le Marais).