Musée Grévin – 200 Wachsfiguren zum Anfassen

Musée Grévin: Einzigartig in Paris
Reservierung

Das Musée Grévin ist ein privates Wachsfigurenmuseum im 9. Arrondissement von Paris, Frankreich, in der Nähe des Louvre. Es beherbergt Wachsnachbildungen berühmter Persönlichkeiten. Zudem umfasst der Museumsbesuch das Théâtre Grévin (eine Showbühne) und den Palais des Mirages (eine Attraktion basierend auf optischen Illusionen). Der Kuppelsaal und der Säulensaal bieten prächtige barocke Dekorationen aus dem Jahr 1882.
Treffen Sie weltberühmte Persönlichkeiten von gestern und heute

Hier sind über zweihundert Wachsfiguren zu sehen – von Albert Einstein über Mahatma Gandhi bis hin zu Michael Jackson oder Alfred Hitchcock. Zahlreiche Szenen der französischen Geschichte werden nachgestellt, wie die Gefangenschaft Ludwigs XVI. im Temple oder Jeanne d’Arc auf dem Scheiterhaufen. Erleben Sie bei einem Besuch voller Überraschungen diese Persönlichkeiten in außergewöhnlichen thematischen Kulissen!

Das Musée Grévin, ein einzigartiger und unverzichtbarer Ort in Paris, bietet Ihnen die Möglichkeit, sich mit über 200 historischen oder zeitgenössischen Persönlichkeiten fotografieren zu lassen. Genießen Sie ein fantastisches Erlebnis mit Familie oder Freunden und nehmen Sie ein persönliches Fotoalbum mit nach Hause!

Regelmäßig kommen neue Persönlichkeiten zum Musée Grévin hinzu.
Ursprung der Wachsfigurenmuseen in Frankreich

Bis ins 17. Jahrhundert war es üblich, nach dem Tod einer königlichen Persönlichkeit eine Wachsdarstellung ihres Gesichts auszustellen. So ist die berühmte Totenmaske Ludwigs XIV. von Antoine Benoist. Benoist machte sogar das „Wachskabinett“ populär, indem er eine Ausstellung mit den Angehörigen der Königin Marie-Thérèse schuf.

Ursprung des Musée Grévin in Frankreich und des Madame Tussauds in London

Um 1770 wurde der Berner Curtius von Prinz Conti nach Paris eingeladen, wo er im Palais-Royal die Ausstellung „Die königliche Familie unter der großen Decke in Versailles“ präsentieren durfte. Unterstützt wurde er dabei von einem Mädchen, das er als seine Nichte betrachtete – es handelte sich um Marie Tussaud. Während der Französischen Revolution formte sie die Gesichter der Toten, wie Marat, Robespierre oder das Königspaar. Nach dem Tod ihres Onkels und Lehrers zog sie 1795 nach London und gründete dort 1835 das berühmte Madame Tussauds.

Das 19. Jahrhundert: Das Ende der Wachsfigurenmuseen in Frankreich

Im 19. Jahrhundert versuchten mehrere Pariser Wachsfigurenmuseen vergeblich, an Curtius anzuknüpfen und mit Madame Tussauds zu konkurrieren.

1881 wollte Arthur Meyer, damals Direktor der Zeitung *Le Gaulois*, seinen Lesern ermöglichen, „ein Gesicht zu den im Blatt genannten Persönlichkeiten zu geben“. Er wandte sich an den Bildhauer, Karikaturisten und Theaterkostümbildner Alfred Grévin – der bereits Karikaturen für seine Zeitung gezeichnet hatte – mit der Bitte, Skulpturen aktueller Persönlichkeiten zu schaffen.

Am 5. Juni 1882 öffnete das Musée Grévin seine Pforten und war sofort ein Erfolg.
Die Entwicklung des Musée Grévin

Im März 1886 wurde Émile Voisin, Händler und Hersteller von Zauberutensilien, damit beauftragt, die ersten Zaubervorführungen im zukünftigen „Cabinet Fantastique“ des Musée Grévin vorzubereiten. 1892 wurde das „Cabinet Fantastique“ durch Émile Reynauds „Pantomimes lumineuses“ ersetzt, und am 28. Oktober 1892 fand die erste öffentliche Vorführung eines Zeichentrickfilms auf großer Leinwand, „Pauvre Pierrot“, statt.

1984 öffnete das Theater abends für ein tägliches Programm: One-Man-Shows (Pierre Desproges, Yves Lecoq, Christophe Alévêque, Anne Roumanoff, Marc Jolivet, Laurent Ruquier, Tom Novembre, Chantal Ladesou…), klassische Konzerte produziert von Philippe Maillard (Jordi Savall oder Philippe Jaroussky…), Theaterstücke, bis die Gruppe Asterix, die zu Grévin & Cie wurde, diese Theateraktivitäten am 31. Dezember 2000 einstellte.

Bei Ihrem Besuch können Sie originale Werke entdecken:

Der Bühnenvorhang ist ein originales Gemälde des Malers und Plakatkünstlers Jules Chéret;
Das Hochrelief „Die Wolken über der Bühne“ stammt vom Bildhauer Antoine Bourdelle.

Das Musée Grévin kann auch punktuell gemietet werden. Es verfügt über 217 Sitzplätze. Darüber hinaus kann das gesamte Musée Grévin abends für besondere Veranstaltungen reserviert werden, die 30 bis 300 Gäste aufnehmen können.