Architekturmuseum der Stadt, 15 Jahrhunderte an Modellen, Gemälden und Abgüssen

Architekturmuseum der Stadt, 15 Jahrhunderte an Modellen, Gemälden und Abgüssen

Das Musée de la Cité de l'architecture präsentiert das französische Architektur-Erbe. Es befindet sich im Palais de Chaillot mit einem Eingang am Place du Trocadéro im 16. Arrondissement von Paris. Von dieser Esplanade aus bietet sich auch ein außergewöhnlicher Blick auf den Eiffelturm und das Champ-de-Mars.

Eine ganzheitliche Auseinandersetzung mit Architektur im Musée de la Cité de l'architecture Das Musée de la Cité de l'architecture beherbergt ein Museum, eine Bibliothek, einen Hörsaal, eine Architekturschule, eine Fachbuchhandlung und ein Restaurant. Auf 22.000 m², die vollständig der Architektur und Stadtplanung gewidmet sind, kann man entdecken, beobachten, lernen, verstehen und schlendern. Vermittlung von Wissen über architektonisches Erbe Das Musée de la Cité de l'architecture ist heute ein unverzichtbarer Akteur bei der Verbreitung architektonischer Kultur – sei es durch die Vermittlung von Wissen, die Förderung architektonischer Qualität, den Beitrag zum Schutz bemerkenswerter Elemente unseres gebauten Erbes oder die Förderung von Kreativität und Innovation. Dieser vielseitige Ort möchte zum Nachdenken anregen und den kritischen Geist wecken, um Bürger zu Akteuren der Architektur und Stadtplanung von morgen zu machen.

Der Besucher findet hier ein umfassendes Verständnis der Architektur im Maßstab der Stadt und der Raumplanung sowie einen differenzierten Ansatz, indem bestimmte Meisterwerke vertieft oder durch transversale Rundgänge zu Themen wie Wohnen, öffentliche Gebäude, Techniken, Akteure der Architektur oder Stadtplanung erschlossen werden.
Die schönsten Gebäude vom Mittelalter bis heute
Das Musée de la Cité de l'architecture bietet ein einzigartiges Erlebnis: einen 1,5-stündigen Rundgang durch die schönsten Bauwerke und Konstruktionen Frankreichs vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Eine Sammlung, die Modelle und lebensgroße Reproduktionen vereint – ein dreidimensionales Architektur-Museum!
3 Galerien zum Verständnis der Architektur
Die Cité de l'architecture et du patrimoine verfügt über drei Galerien mit ständigen Ausstellungen:

die Galerie der lebensgroßen Abgüsse;
die Galerie der Gemälde und Glasfenster
und die Galerie der Modelle moderner und zeitgenössischer Architektur.

Das Museum Cité de l’architecture im Wandel der Zeit
Durch seine Sammlungen und die chronologische Weite seines Rundgangs ist das Musée des Monuments français eines der bedeutendsten und ältesten Museen, die sich der Architektur und dem monumentalen Erbe widmen. Es entstand 1882 aus dem Musée de sculpture comparée, wurde 1937 in Musée des Monuments français umbenannt und 2004 in eine neu gegründete Kultureinrichtung, die Cité de l’architecture et du patrimoine, integriert.
Die Sammlungen des Musée de la Cité de l’architecture
Die Museumssammlungen bieten einen facettenreichen Zugang zu Architektur und monumentalem Kunstschaffen. Die Architektursammlungen konzentrieren sich auf das 19., 20. und 21. Jahrhundert und umfassen Zeichnungen, Modelle, Fotografien und Prototypen. Hinzu kommen bedeutende Modellbestände zum mittelalterlichen und modernen Kulturerbe. Die Sammlungen der monumentalen Kunst enthalten Abgüsse von Skulpturen und Ornamentdetails vom 11. bis zum 19. Jahrhundert sowie Reproduktionen von Wandmalereien (11. bis 16. Jahrhundert) und Glasfenstern.

Sammlungszeiträume des Musée de la Cité de l’architecture
Mittelalter (5.–15. Jh.)
Romanik (10.–12. Jh.)
Gotik (12.–15. Jh.)
Renaissance (15.–16. Jh.)
Klassizismus (18.–19. Jh.)
Moderne (20. Jh.)
Zeitgenössisch (20.–21. Jh.)
Bibliothek für zeitgenössische Architektur
Neben dem Museum und der Architekturschule beherbergt das Gebäude das Archivzentrum für Architektur des 20. Jahrhunderts. Das Musée de la Cité de l’architecture verfügt über eine Bibliothek mit 45.000 Bänden, 300 Zeitschriften, Dokumentarfilmen und elektronischen Dokumenten auf 1.300 m² mit 100 Leseplätzen sowie ein Online-Dokumentationsportal. Die gewölbte Decke der Bibliothek ist mit romanischen Fresken aus dem Schiff der Abtei Saint-Savin-sur-Gartempe gestaltet.