Passage des Panoramas: ein Schatz im Herzen von Paris
Der Passage des Panoramas befindet sich im 2. Arrondissement von Paris. Er liegt in der Nähe der Opéra Garnier und der Boulevard Haussmann. Er ist einer der ältesten gedeckten Passagen der Stadt der Lichter und Europas. Ursprünglich beherbergte er über sechzig bewohnbare Geschäfte.
Mit seinen malerischen Läden, seiner faszinierenden Geschichte und seinem zeitlosen Charme bietet der Passage des Panoramas ein einzigartiges Erlebnis, das Besucher in den Paris des 19. Jahrhunderts entführt.
Hinweis: Die zu diesem Artikel gehörenden Fotos finden Sie in der Galerie am Ende des Textes.
Ein architektonisches Juwel
Er wurde 1799 eröffnet und war einer der ersten gedeckten Passagen, die in Paris gebaut wurden. Er sollte verschiedene Geschäfte unter einer eleganten Glaskonstruktion beherbergen.
Die Architektur des Passages vereint die neoklassizistische Ästhetik mit den modernen Elementen der Epoche und schafft so eine unverwechselbare Atmosphäre, die Geschichts- und Architekturbegeisterte anzieht.
Weitere Informationen: 19 überdachte Passagen in Paris – eine raffinierte Atmosphäre des 19. Jahrhunderts
Die Glaskuppel und die Dekoration
Die Glaskuppel des Passages des Panoramas lässt natürliches Licht in die Gänge fallen und schafft so eine warme, einladende Atmosphäre. Architektonische Details wie korinthische Säulen und filigrane Verzierungen verleihen dem Ensemble eine elegante Note.
Eine Zeitreise durch den Handel
Ehemals war er das pulsierende Herz des Pariser Handelslebens, das mit seinen vielfältigen Läden und einzigartigen Attraktionen Kunden anlockte. Im Laufe der Jahre hat er sich weiterentwickelt, ohne dabei seinen ursprünglichen Charakter zu verlieren.
Heute können Besucher durch diesen 133 Meter langen Passage schlendern, der von lebhaftem Treiben geprägt ist. Lebensmittelgeschäfte wechseln sich mit Handwerksbetrieben ab.
Dazwischen finden sich zahlreiche Sammler von Ansichtskarten, Münzen, Autogrammen und alten Briefmarken. Ebenso gibt es Antiquariate und Läden mit handgefertigten Souvenirs.
Man kann hier original erhaltene Dekors aus vergangenen Zeiten bewundern, etwa die des ehemaligen Schokoladenherstellers Marquis oder der Druckerei Stern, die für den ehrgeizigen Städtebau am Ende des 18. Jahrhunderts stehen.
Antiquitätenliebhaber kommen hier ebenfalls auf ihre Kosten, denn es gibt zahlreiche Fachgeschäfte.
Das Théâtre des Variétés
Das Théâtre des Variétés wurde 1807 eröffnet und ist noch heute in Betrieb. Es bietet ein Programm aus Theaterstücken und Komödien. Seit zwei Jahrhunderten treten hier bekannte Persönlichkeiten auf.
Kulinarische Highlights
Neben seinem breiten Angebot an Geschäften ist der Passage auch für seine vielfältige kulinarische Szene bekannt. Neben mit Sternen im Guide Michelin ausgezeichneten Restaurants finden sich traditionelle Bistros – für Besucher eine verlockende Auswahl an Geschmacksrichtungen.
Ob man nun einen Kaffee in einer der historischen Brasserien genießt oder in einem der Sterne-Restaurants raffinierte Küche probiert: Der Passage des Panoramas bietet ein unvergessliches kulinarisches Erlebnis für jeden Geschmack.
Veranstaltungen und Unterhaltung
Der Passage ist nicht nur ein historischer Ort, sondern auch ein lebendiger Raum, der regelmäßig kulturelle Events und Ausstellungen beherbergt.
Von Ausstellungen zeitgenössischer Kunst bis zu künstlerischen Performances – die Passage bleibt ein lebendiger Ort, der sich modernen Trends anpasst und gleichzeitig ihr Erbe bewahrt.
Der Passage des Panoramas und der Erfinder des amerikanischen Dampfautos Robert Fulton
Am 26. April 1799 (5. Floréal, Jahr VII) erhielt der amerikanische Ingenieur und Erfinder Robert Fulton (auch Maler) ein zehnjähriges Patent zur Einführung des von Robert Barker in England erfundenen Panoramas.
Zu diesem Zweck ließ er in Paris entlang des Boulevard des Capucines eine Rotunde errichten, in der das erste französische Panoramabild, „Ansicht von Paris von den Tuilerien aus“, gemalt von Pierre Prévost und Delafontaine, ausgestellt wurde.
Fulton verkaufte das Patent anschließend an einen weiteren Pariser, James William Thayer (1763–1835), der gerade das Hôtel de Montmorency-Luxembourg erworben hatte. Dort ließ er den späteren Passage des Panoramas errichten, gekrönt von einer doppelten Rotunde, die die Attraktion beherbergen sollte.
Hinweis zu Fulton, amerikanischer Geschäftsmann und Erfinder
Fulton war eigentlich nach Frankreich gekommen, um sein U-Boot-Projekt zu verkaufen, das er „Nautilus“ getauft hatte (ein Name, den Jules Verne siebzig Jahre später wieder aufgriff). Der Bau der Rotunde am Boulevard des Capucines diente dazu, die Studien und Tests seines U-Boots zu finanzieren.
Schließlich wurde sein Prototyp zwar als deutlich überlegen gegenüber der Konkurrenz angesehen, aber Bonaparte (offenbar auf Betreiben seines Marineministers Decrès, der jede Innovation ablehnte) lehnte ihn ab.
Fulton nahm diese Ablehnung gelassen hin und wurde von den Engländern kontaktiert, die die Vorzüge des „Nautilus“ erkannten.
Er wanderte daraufhin ins Vereinigte Königreich aus. Doch zum Glück für Frankreich wussten die Briten das Wissen des Ingenieurs Fulton nicht zu nutzen. Sie boten ihm lediglich an, seine „Geheimnisse“ zu kaufen – unter der Bedingung, dass er sich verpflichtete, sie niemals anzuwenden. Der Amerikaner lehnte das Angebot ab.
Passage des Panoramas: sein amerikanischer Erbauer James William Thayer
James William Thayer war ein amerikanischer Reeder.
Am Boulevard Montmartre ließ er zwei Türme (zwei Rundbauten mit 17 Metern Durchmesser und 7 Metern Höhe) errichten, in denen er seine Panoramen unterbrachte. Dabei handelte es sich um bemalte Wandfresken, die die Wände eines Rundbaus bedeckten und zu dieser Zeit sehr in Mode waren.
Sehenswertes in der Nähe
Museum im Hôtel de la Marine – Eintritt buchen – Appartements der Intendanten – Eintritt buchen – Salon und Loggia – Eintritt buchen – Sammlung Al Thani
Musée du Jeu de Paume – Eintritt buchen – Musée du Jeu de Paume
Musée des Arts-et-Métiers – Eintritt buchen – Musée des Arts-et-Métiers
Conciergerie – Eintrittskarten für die Conciergerie (Kombi Sainte-Chapelle)
Notre-Dame von Paris – Eintrittskarten für Notre-Dame von Paris (Eintritt frei, aber Reservierung empfohlen, um Wartezeiten zu vermeiden)
Bonus: 5 wichtige Tipps für die perfekte Planung und einen gelungenen Aufenthalt in Paris
Haben Sie bemerkt, dass unsere Website Ihnen hilfreiche Tools zur Verfügung stellt, mit denen Sie Ihre Reise nach Paris mühelos organisieren können – für einen entspannten und stressfreien Aufenthalt?
1. Phrasebook-Übersetzer für alle, die nicht fließend Französisch sprechen
Haben Sie Schwierigkeiten, das richtige Wort oder den passenden Ausdruck auf Französisch zu finden? Klicken Sie hier auf PHRASEBOOK – oder oben rechts auf Ihrem Bildschirm. Dabei handelt es sich um ein Lexikon mit 100 nützlichen Wörtern und/oder Ausdrücken für Touristen in Paris (im Restaurant, im Hotel, beim Einkaufen, in der Metro, bei Begrüßungen, nach dem Weg fragen etc.). Es stehen acht Sprachen zur Verfügung. Und wissen Sie was? Jedes Wort und jeder Ausdruck kann zusätzlich auch in lebendiger französischer Sprache angehört werden.
2. Der Reiseplan-Generator von VPBY
In Paris gibt es viel Interessantes und Lehrreiches zu entdecken. Eine gute Planung Ihres Aufenthalts wird dringend empfohlen. Zur Unterstützung stellen wir Ihnen kostenlos unseren Reiseplan-Generator zur Verfügung.
In nur 5 Minuten und 5 Klicks erhalten Sie Ihr Besuchsprogramm für halbtägige Touren, alle Reservierungen – wenn Sie möchten, unverbindlich – für die Sehenswürdigkeiten, die Sie besuchen möchten. Auch die Buchung Ihrer Transportmittel (Flugzeug, Zug oder Auto) sowie Ihre Unterkunft ist inklusive. Sogar wertvolle Geschenkideen für Sie, Ihre Freunde und Ihre Familie.
Wie funktioniert das?
Klicken Sie auf „Paris-Reiseplaner“, der Ihnen die Mühe abnimmt, in kürzester Zeit möglichst viel zu sehen. Anschließend wählen Sie einfach aus:
1/ Wählen Sie Ihre allgemeinen Wünsche aus, indem Sie auf die Liste klicken (Museen, Kirchen, Denkmäler, Parks usw.);
2/ Der Reiseplan-Generator von VPBY schlägt Ihnen daraufhin alle relevanten Angebote vor;
3/ Sie wählen aus, indem Sie auf die Namen der Museen, Denkmäler, Parks oder Aktivitäten usw. klicken, die Sie besuchen möchten;
4/ Der Organisator erstellt Ihnen die tägliche Planung Ihres Aufenthalts;
5/ mit der geografischen Optimierung der täglichen Besichtigungen – falls gewünscht – um lästige und anstrengende Fahrten zu vermeiden.
Das alles funktioniert in 5 Klicks und nur 3 Minuten. Und es ist wirklich kostenlos. Um es zu nutzen, klicken Sie auf „Reiseplaner für Paris“
Hinweis: Möchten Sie wissen, was Nutzer des Reiseplan-Generators von VPBY über ihre Erfahrung berichten? Klicken Sie auf „Sie haben ihre Reise mit VPBY geplant“
3. Liste der zu tätigenden Buchungen
Um Zeit mit dem Anstehen zu sparen, empfehlen wir Ihnen, Ihre Reservierungen einige Tage im Voraus online vorzunehmen. Alle offiziellen Reservierungen sind nützlich und auf unserer Website verfügbar:
Reservierungen für den Eintritt in Museen, Denkmäler, Shows und Seine-Kreuzfahrten
Reservierungen für Ihre Ankunft in Frankreich: Flugzeuge, Züge, Autos
Reservierungen für Ihre Unterkunft: Hotels, Apartments, Ferienwohnungen – in Paris oder in unmittelbarer Nähe
Den Link zu all diesen Reservierungen finden Sie direkt in den Artikeln der für Sie interessanten Besichtigungen oder in den selbstgeführten Routen unserer Spaziergänge. Wenn Sie auf „Reservierungen“ in der Kopfzeile klicken, erhalten Sie alle Reservierungen, die Sie während Ihres Aufenthalts benötigen. Zum Beispiel:
Reservierung für den Eintritt in die Kathedrale Notre-Dame de Paris (Eintritt frei, aber Reservierung empfohlen, um Wartezeiten zu vermeiden)
Eintrittskarten für die Sainte-Chapelle buchen (geführte Kleingruppen-Tour)
Eintrittskarten für die Conciergerie buchen (Kombi mit Sainte-Chapelle)
Schloss Versailles: Eintrittsticket + Zugang zu den Gärten + Domäne Trianon
4. Sammlerfotos als Paris-Souvenirs
Hier finden Sie hochauflösende Sammlerfotos, die digital oder als langlebige Abzüge (75 bis 100 Jahre haltbar) erhältlich sind. Die Größe reicht von Postkartenformat bis zu großformatigen Bildern (1 Meter Seitenlänge oder größer). Ein lebenslanges Andenken zum Dekorieren Ihrer Wohnung. Ein hochwertiges Souvenir (das sich von Plastik-Eiffeltürmen oder Schneekugeln abhebt). Zu sehr günstigen Preisen. Klicken Sie auf:
5. Ein persönliches Fotoreportage über Ihren Aufenthalt in Paris mitnehmen
Fotoreportagen von professionellen Fotografen in Paris an den von Ihnen gewünschten Orten oder an von uns empfohlenen Spots. Ein Reportage für „Familie“, Hochzeit oder andere Anlässe. Von 1 Stunde bis zum ganzen Tag. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Klicken Sie auf: