Die besten Fotospots in Paris: Orte und Zeiten für atemberaubende Aufnahmen (Update 2024)
Warum Paris ein Paradies für Fotografen ist
Paris ist ein Paradies für Fotografen: Jede Avenue, Uferpromenade und jedes Kopfsteinpflaster fängt eine andere Stimmung ein. Ob Sie eine Spiegelreflexkamera oder einfach nur Ihr Smartphone nutzen – es gibt immer einen neuen Blickwinkel zu entdecken. Die Stadt vereint ikonische Monumente und unauffällige Schönheit und bietet faszinierende Motive, sei es bei den Highlights oder in den versteckten Alltagswinkeln.
Doch Vorsicht: Nicht jeder Spot lohnt Ihre wertvolle Aufnahmezeit, und der richtige Zeitpunkt ist entscheidend. Paris kann überlaufen sein, und das magische Licht verliert sich im grellen Tageslicht. Nach Jahren des Fotografierens der Stadt helfe ich Ihnen, die besten Fotospots in Paris zu finden – inklusive der idealen Zeiten für einzigartige Aufnahmen ohne Menschenmassen.
In diesem Guide finden Sie:
✅ Die besten und ungewöhnlichsten Fotospots in Paris
✅ Die optimalen Zeiten für jeden Ort
✅ Tipps zur Bildkomposition und professionellen Ausrüstung
✅ Meine persönlichen Ratschläge zur Bildbearbeitung und zum respektvollen Umgang mit den Anwohnern
✅ Wesentliche Tipps für jede Jahreszeit
Entdecken wir die schönsten Pariser Fotospots für außergewöhnliche Aufnahmen.
Beste Fotospots in Paris: Wahrzeichen (ohne Menschenmassen)
1. Der Eiffelturm – Das ultimative Foto in Paris (aber wo positionieren?)
Ein Paris-Besuch wäre nicht komplett ohne ein Foto vom Eiffelturm, doch die Menschenmassen können schnell überwältigend werden. So gelingt das klassische Bild ohne Chaos.
Beste Orte, um den Eiffelturm zu fotografieren:
— Jardins du Trocadéro: Für das perfekte Postkartenmotiv kommen Sie früh (6–7 Uhr) oder spät (nach 21 Uhr im Sommer), um das sanfte Licht der Morgendämmerung oder einen leeren Vorplatz zu nutzen. Für eine ungewöhnliche Komposition fotografieren Sie von der unteren Ebene nahe den Brunnen.
— Champ de Mars: Ideal für Aufnahmen aus der Froschperspektive beim Heranlaufen an den Turm. Die aufgehende Sonne bietet weiches Licht und kaum Besucher.
— Rue de l’Université: Eine ruhige Straße mit zentrierter Turmansicht – besonders empfehlenswert während der goldenen Stunde.
— Pont de Bir-Hakeim: Diese Brücke bietet eine dramatische, symmetrische Perspektive. Besuchen Sie sie während der blauen Stunde (ca. 30 Minuten nach Sonnenuntergang) für urbane Lichter mit dem Turm im Hintergrund.
— Avenue de Camoëns: Eingefasst von Pariser Architektur mit blühenden Bäumen im Frühling und goldenen Tönen im Herbst.
Profi-Tipp: Verwenden Sie einen Polarisationsfilter, um den Himmel und die Wasserreflexionen intensiver wirken zu lassen. Für das nächtliche Funkeln, das jede Stunde nach Einbruch der Dunkelheit stattfindet, empfehlen sich die Stunden von 22 bis 23 Uhr im Sommer.
Zu vermeiden: Die Mittagszeit wegen des harten Lichts und des Menschenandrangs sowie die Wochenenden rund um den Trocadéro.
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2. Die Glaspyramide des Louvre – So fotografieren Sie sie ohne Menschenmassen
Die Glaspyramide des Louvre vereint klassischen und modernen Paris in einem einzigen Bild – doch ihre 30.000 täglichen Besucher machen perfekte Aufnahmen fast unmöglich.
Beste Orte, um die Pyramide zu fotografieren:
— Napoleonhof: Gehen Sie vor 8 Uhr oder nach 19 Uhr, um die Glaspyramide ganz für sich zu haben. Das Sonnenaufganglicht bietet die beste Beleuchtung.
— Triumphbogen des Carrousels: Von oben für einen weiten Blick, der den Palast und die Pyramide einschließt – ideal während der blauen Stunde.
— Seite Jardin des Tuileries: Weniger frequentiert für eine seitliche Perspektive, besonders während der goldenen Stunde.
— Passage Richelieu: Für kreative Spiegelungen der Pyramide und eine unterirdische Atmosphäre.
Profi-Tipp: Ein Weitwinkelobjektiv (16–35 mm) ermöglicht es, alles einzufangen. Nach dem Regen suchen Sie nach Spiegelungen in Pfützen.
Zu vermeiden: die Mittagsmengen und der erste Sonntag jedes Monats, wenn das Museum kostenlos ist, aber überlaufen.
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3. Notre-Dame & Île de la Cité – Spektakuläre gotische Ansichten
Trotz der laufenden Restaurierungsarbeiten bleibt Notre-Dame fotogen, und die Insel bietet von allen Seiten wunderschöne Motive.
Beste Orte, um Notre-Dame zu fotografieren:
— Square Jean XXIII: Ein kleiner Garten hinter der Kathedrale, ideal bei Sonnenaufgang.
— Pont de l’Archevêché: Die klassische Ansicht der Fassade, am besten vor 7 Uhr oder nach 20 Uhr fotografieren.
— Quai de Montebello: Aufnahmen aus der Froschperspektive von den Seine-Ufern, besonders während der Blauen Stunde.
— Place Dauphine: Ein altertümlicher Charme und weniger Trubel – perfekt für Straßenszenen mit Notre-Dame im Hintergrund.
Profitipp: Für eine Panoramablick lohnt sich ein Besuch auf dem Dach des Hôtel de Ville (falls zugänglich). Nach dem Regen fotografieren Sie den Quai des Célestins für traumhafte Spiegelungen.
Zu meiden: Wochenenden und Mittagszeit im Sommer wegen der großen Menschenmengen und des harten Lichts.
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4. Montmartre – Das bohème Herz von Paris
Die gewundenen Gassen von Montmartre, seine Künstler-Ecken und die Aussicht auf die Basilika Sacré-Cœur sind besonders am späten Nachmittag stark besucht – Timing ist hier entscheidend für Ihre Aufnahmen.
Beste Fotospots in Montmartre:
— Die Treppen des Sacré-Cœur: Kommen Sie früh, schon bei Sonnenaufgang (5:30 – 6:30 Uhr), für menschenleere Stufen und perfektes Licht.
— Rue de l’Abreuvoir: Die von Instagram bevorzugte Straße mit ihren rosa Häusern und ihrem geschwungenen Verlauf. Ideal vor 8 Uhr.
— Place du Tertre: Nachmittags belebt, aber magisch und leer vor 7 Uhr.
— 54 Rue Lepic (Van-Gogh-Haus): Kopfsteinpflaster und malerischer Charme.
— Der Weinberg von Montmartre: eine grüne Oase in der Stadt, im September am schönsten.
Profi-Tipp: Ein 50-mm-Objektiv eignet sich perfekt für Straßenporträts. Die Beleuchtung der Straßenlaternen auf der Rue Saint-Rustique schafft nachts eine warme Atmosphäre.
Zu meiden: Wochenenden mittags und Stoßzeiten auf der Rue de l’Abreuvoir.
5. Palais-Royal – Minimalistische Eleganz
Das Palais-Royal ist berühmt für seine zweifarbigen Säulen und gepflegten Gärten – weniger überlaufen als der Louvre, aber ebenso fotogen.
Beste Fotospots im Palais-Royal:
— Die Säulen von Buren: Die Streifen der Säulen wirken in der goldenen oder blauen Stunde atemberaubend.
— Garten des Palais-Royal: symmetrisch und friedlich, besonders bei Sonnenaufgang.
— Ehrenhof: Nutzen Sie die Spiegelungen nach dem Regen für minimalistische Aufnahmen.
Profi-Tipp: Monochrome Filter unterstreichen die Licht- und Schatteneffekte. Wochentagsmorgens ist es ruhig.
Zu meiden: die Wochenendmengen und die Mittagssonne.
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Geheimtipps: Die besten Fotospots in Paris
1. Passage des Panoramas – Die vintage Atmosphäre von Paris
Tauchen Sie ein in das Paris des 19. Jahrhunderts mit diesem überdachten Markt, gesäumt von Postkartenläden, alten Bistros und spiegelnden Fassaden. Er ist voller nostalgischer Texturen und Farben.
Beste Zeit für Fotos: Früh morgens (8–9 Uhr) für sanftes Licht oder an Regentagen für stimmungsvolle Aufnahmen.
Profitipp: Ein 35-mm-Objektiv eignet sich perfekt, um die Fassaden und spontanen Momente einzufangen. Reflexionen in Pfützen verleihen den Bildern mehr Tiefe.
2. Rue Crémieux – Die Regenbogenstraße
Diese autofreie, pastellfarbene Gasse ist dank ihrer farbenfrohen Stadthäuser und niedlichen Details ein Muss für Fotografen.
Beste Zeit: Zur goldenen Stunde oder an einem ruhigen Wochentagmorgen.
Profi-Tipp: Die Perspektive von der Rue de Bercy aus bietet dynamische Fluchtlinien. Die Frühlingsblüten und Herbstblätter verleihen zusätzlichen Charme.
3. La Campagne à Paris – Ein geheimes Dorf
Im 20. Arrondissement wirkt diese ruhige Ansammlung aus Steinhäusern und Gärten wie Meilen entfernt von der Stadt.
Beste Zeit: Sonnenaufgang oder später Nachmittag für warmes, sanftes Licht.
Prof-Tipp: Schlendern Sie durch die Rue Irénée Blanc für die fotogenste Gasse. Ein 50-mm-Objektiv eignet sich perfekt für Porträts und Details.
4. Petit Palais – Unbekannte Architektur
Das Petit Palais ist ein kostenloses öffentliches Museum mit verzierten Gittern, Marmorsäulen und einem üppigen Innenhof.
Beste Zeit: Bei Öffnung (10 Uhr) oder während der Blauen Stunde.
Prof-Tipp: Fotografieren Sie die Treppe für eine großartige Komposition oder halten Sie einen Café-Moment im Museumsgarten fest.
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### 5. Canal Saint-Martin – Das urbane Pariser LebenEin Lieblingsort der Pariser, wo eiserne Brücken, Hausboote und Wandgemälde lebendige Alltagsfotos bieten.
Beste Zeit: Früh am Morgen für den Dunst oder bei Sonnenuntergang (19–21 Uhr im Sommer) für ein goldenes Licht.
Beste Perspektiven: Pont des Recettes für Blickwinkel auf den Kanal; Quai de Jemmapes für Boote und Street Art; Bassin de la Villette für urbane Szenen.
Profi-Tipp: Sonntags sind die Ufer für Autos gesperrt – ideal für architektonische Aufnahmen und Alltagsszenen.
Die besten Zeiten für Fotos in Paris: Goldene Stunde, Blaue Stunde und mehr
Das Licht ist entscheidend für Ihre Pariser Fotos. So planen Sie Ihre Aufnahmen:
Sonnenaufgang (5:30–7:30 Uhr)
– Ideal für menschenleere Straßen in sanftem Licht.
– Empfehlenswert: Trocadéro, Montmartre, Palais-Royal, Île Saint-Louis.
– Im Winter geht die Sonne später auf (8–9 Uhr).
Goldene Stunde (1 Stunde vor Sonnenuntergang)
– Warme Lichtstimmung und lange Schatten.
– Motiv-Tipps: Rue Crémieux, Canal Saint-Martin, Pont des Arts, Jardin du Luxembourg.
Blaue Stunde (30 Minuten nach Sonnenuntergang)
– Melancholische Farben und städtische Beleuchtung.
– Ideal für: Eiffelturm, Notre-Dame, Opéra Garnier, Brücken über der Seine.
– Nutzen Sie ein Stativ für Langzeitbelichtungen.
Mittag (10–16 Uhr)
– Ungünstig für Außenaufnahmen – harte Schatten.
– Konzentrieren Sie sich auf Innenräume, überdachte Passagen oder Nahaufnahmen.
Nacht (nach 21 Uhr)
– Perfekt für beleuchtete Denkmäler und lebendiges Nachtleben.
– Zu fotografieren: Champs-Élysées, Moulin Rouge, Pigalle, Eiffelturm mit seinen funkelnden Lichtern.
– Verwenden Sie ein lichtstarkes Objektiv (f/1,8 oder schneller) für scharfe Aufnahmen bei wenig Licht.
Fotografie in Paris nach Jahreszeiten: Was Sie wann aufnehmen sollten
Paris verwandelt sich im Laufe der Jahreszeiten. Passen Sie Ihre Aufnahmen an, um jeden Besuch optimal zu nutzen.
Frühling (März–Mai)
— Kirschblüte, belebte Caféterrassen, pastellfarbene Töne.
— Empfohlen: Jardin des Plantes, Parc des Buttes-Chaumont, Rue de l’Abreuvoir.
— Anfang April ist die Blütezeit am intensivsten – verpassen Sie nicht den Square Jean XXIII nahe Notre-Dame.
Sommer (Juni–August)
— Längere Abende, Szenen in der Höhe, Badende im Fluss.
— Orte: Festivals am Bassin de la Villette, Parc Monceau, Dächer der Stadt wie Le Perchoir.
— 14. Juli: Feuerwerk am Eiffelturm.
Herbst (September–November)
— Goldene Blätter, sanftes Licht, neblige Morgen.
— Fotografieren Sie: Jardin du Luxembourg, Rue Crémieux, Friedhof Père-Lachaise, Bois de Boulogne.
Winter (Dezember–Februar)
— Weihnachtsbeleuchtung, Nebel, morgens menschenleere Straßen.
— Unverzichtbare Spots: Rooftop der Galeries Lafayette, Märkte in der Rue Montorgueil, Pont Alexandre III bei Tagesanbruch.
Professionelle Tipps für perfekte Paris-Fotos
1. Komposition
— Drittelregel: Platzieren Sie die Hauptmotive außerhalb der Bildmitte.
— Führungslinien: Nutzen Sie Brücken und Straßen, um den Blick zu lenken.
— Rahmen: Bögen und Vegetation verleihen dem Bild Tiefe.
2. Fototechnik
— Empfohlene Objektive: 16–35 mm für weite Stadtlandschaften, 35 mm oder 50 mm für Straßenaufnahmen, 70–200 mm für Fernkompression.
— Stativ: Unverzichtbar für die Blaue Stunde oder Nachtaufnahmen.
— ND-Filter: Zum Glätten von Flussläufen oder Erzeugen von Unschärfeeffekten bei bewölktem Himmel.
3. Menschenmassen vermeiden
— Zu meiden: die Pont des Arts und überfüllte Orte zur Mittagszeit.
— Alternative: Probieren Sie die Passerelle Léopold-Sédar-Senghor für klassische Ansichten der Seine.
4. Retuschen
— Bevorzugen Sie dezente Retuschen: Pastelltöne und Schwarz-Weiß passen perfekt zur Pariser Atmosphäre.
— Lightroom-Presets helfen, einen zeitlosen Stil zu erzielen, aber vermeiden Sie übermäßige Sättigung.
5. Respektieren Sie Paris
— Fragen Sie immer um Erlaubnis, bevor Sie Personen fotografieren.
— Blockieren Sie keine Gehwege und vermeiden Sie Drohnenaufnahmen (in den meisten Zonen von Paris verboten).
Zum Schluss: Wie Sie Ihre Paris-Fotos einzigartig machen
Um Paris authentisch einzufangen, stehen Sie früh auf, erkunden Sie unbekannte Ecken und lassen Sie sich vom wechselhaften Wetter der Stadt inspirieren. Die besten Bilder erzählen eine Geschichte – halten Sie Ausschau nach einem spontanen Radfahrer, einem Einheimischen, der in Gedanken versunken an einem Café-Tisch sitzt, oder den Reflexionen nach dem Regen. Vor allem: Seien Sie geduldig und nehmen Sie sich Zeit – jeder Moment in Paris kann einzigartig schön sein, wenn man genau hinschaut.
Also: Kamera bereithalten – die Stadt wartet auf ihren großen Auftritt!











